— Renato Kaiser

Lesebühne Rauschdichten mit Team Interrobang

Die Lesebühne Rauschdichten gibt es seit 2009 und besteht aus den drei Stammlesern Renato KaiserChristoph Simon und Sam Hofacher. Jeden letzten Montag des Monats werden dort Gedichte, Geschichten, Spoken-Word- und Slam-Texte kredenzt.
Christoph Simon lässt den Autoren raushängen und unterbietet sich selbst in Sachen Performance, das aber konstant und eifrig.
Sam Hofacher ist gross, redet schlau und fehlt oft krank/verkatert/grundlos.
Und Renato Kaiser ist gutaussehend, talentiert und grossartig, kurz: der beste Mensch der Welt und Verfasser dieser Zeilen.
Der Rauschdichten-Text: Einer der Auftretenden im Laufe des Abends spontan einen Text schreiben und vortragen. Zur Verfügung stehen dabei fünf Begriffe aus dem Publikum, eine halbe Stunde Zeit und eine ganze Flasche Rotwein – because that puts the “Rausch” into the “Rauschdichten”!

Ausserdem werden zu jedem Rauschdichten hochkarätige Gäste der nationalen und internationalen Kunst des Spoken Word/Poetry Slam, des Kabaretts und der Schriftstellerei eingeladen, die das Publikum mit Werken aus ihrem Repertoire (und vielleicht sogar mit einem improvisierten Rauschdichten-Text) beglücken werden.

Weitere Infos auf  www.musigbistrot.ch und hoffentlich bald auf www.rauschdichten.ch.

Mit einer mail an die Adresse rauschdichten@gmail.com kann man sich für den Rauschdichten-Newsletter anmelden.

Datum: Jeder letzte Montag des Monats
Ort: Musigbistrot, Mühlemattstrasse 48, 3007 Bern
Zeit: 20:00 Uhr
Eintritt: 15 CHF, für Studenten: 10 CHF

Der Gast vom 28. April:

Team Interrobang bestehend aus Manuel Diener (Zürich) und Valerio Moser (Langenthal)

Interrobang

Meine Ankündigung:

Team Interrobang

“Gopfertammi, was haisst jetzt da scho wider? Interrobang? Goots no? Immer das moderne englische huere Füdlizüügs he!” Das hat Christoph Simon gesagt – zumindest in meinem Traum. Darum sagte er es auch nicht auf Berndeutsch. Warum ich von einem Sanktgallerdeutsch sprechenden Christoph Simon träume (ja, regelmässig) soll hier aber nicht weiter Thema sein, sondern eben “Interrobang”. Unter diesem superfancy Namen haben sich nämlich die nicht weniger superfancy Slam Poeten Valerio Moser aus Langenthal und Manuel Diener aus Zürich zusammengetan. Aber was zur Hölle heisst das? “Interrobang” ist ein seltenes, im Deutschen nicht benutztes Nichtstandard-Satzzeichen. Weiss doch jeder! Auch Wikipedia! Ein Interrobang am Ende einer Frage soll zeigen, dass sie mit Nachdruck gestellt wird (zumeist, weil die implizierte Antwort dermassen unglaublich scheint) Zum Beispiel:

Sam Hofacher hat wirklich eine Freundin?!

Christoph Simon wäscht sich regelmässig?!

Renato Kaiser ist auch privat so huere läss?!

Ganz korrekt geschrieben ist das Zeichen dann, wenn das Ausrufe- und das Fragezeichen sich überlappen, nämlich so: 

Da dieses Symbol aber kaum genutzt wird, wird es eventuell hier nicht korrekt dargestellt. Wenn das so ist, müsst Ihr es Euch einfach vorstellen (also so wie Sam Hofacher seine Freundin).

Wie dem auch sei: Das Team Interrobang müsst Ihr Euch nicht vorstellen, denn Valerio Moser und Manuel Diener werden wahr- und leibhaftig vor Euch stehen und Euch all das um die Ohren ballern, wozu Team Slam Poetry imstande ist! Es wird geflüstert und geschrien, proklamiert und sinniert, gerappt und gebeatboxed, synchron, einzeln, mit- und gegeneinander gesprochen, kurz: All Eure Fragen und Wünsche werden mit Nachdruck beantwortet und erfüllt – wuchtig und voller Effekt, aber auch hintersinnig, schlau und mit viel Humor.

Wenn Ihr Euch darunter immer noch nichts vorstellen könnt, schaut Euch dieses Video an:

https://www.youtube.com/watch?v=aqQVP0T4Sx8

Manuel Diener and Valerio Moser put the „bang“ into „Interrobang“! Darum kommt am 28. April, 20:00 Uhr ins Musigbistrot Bern und lasst Euch interrobangen! Christoph Simon, Sam Hofacher und ich sind auch dabei, es wird also ein Interrogangbang! Alles natürlich halb so wild und im geschützten Rahmen der literarischen Fiktion, isch jo logisch.

Es grüsst Euch

Renato Kaiser

Für einmal nicht im Namen aller Rauschdichter. Die anderen beiden distanzieren sich mit Nachdruck von den stupid-pubertären Wortspielen und freuen sich euphorisch, aber anständig auf die hervorragenden Special Guests.