— Renato Kaiser

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Tag "Thun"

18.10. Rapperswil / Soloshow

19.10. Thun / „Thun ist nirgends“-Jubiläum

20.10. Köniz / 20 Jahre PTT-Archiv

24.10. Volketswil / Zürich liest – Soloshow

26.10. Oftringen / Soloshow

28.10. Winterthur / Late Night Kaiser-Schmarren

(zwar ohne mich, weil ich dann beim Kaiser-Schmarren bin, aber trotzdem:)
28.10. Biel / Rauschdichten

29.10. Bern / Rauschdichten

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Datum: 19.10.2018
Ort
: Mundwerk, Obere Hauptgasse 49, 3600 Thun
Beginn: Zirka 20:00

Weitere Infos folgen noch, hier schonmal die Homepage von den Jungs.

Die Jungs von Thun ist Nirgends, von links nach rechts: Jan Dintheer (Gitarre), Steven Wyss (Bass), Remo Rickenbacher (Slam), Michael Frei (Slam), Marco Gurtner (Slam)

(Foto: Raffael Thielmann)

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Ort: KKThunSeestrasse 68, 3604 Thun
Datum: 13.04.2018
Block: 10:00-11:45
Infos zur Börse

Jedes Jahr bewirbt sich die deutschsprachige Kleinkunstszene um einen der begehrten Kurzauftritte bei der Künstlerbörse in Thun. Und dieses Jahr habe ich das grosse Glück dabei zu sein und 20 Minuten aus meinem abendfüllenden Programm “Renato Kaiser in der Kommentarspalte” zu präsentieren. In meinem Block mit dabei sind auch noch die Donauwellenreiter, das SEN-Trio und Bernd Kohlhepp und denen gönne ich das natürlich genau so. Und allen anderen auch! Wir meinen es ja gut miteinander, ein einziger Gönnerverein sind wir, one kleinkunst one harmony. Ich kann daher empfehlen, die ganzen vier Tage zu kommen! Ob Schadausaal, Lachensaal, 10×10 oder alles andere, es lohnt sich.

Hier geht’s zur offiziellen Homepage

Was ist eigentlich die Künstlerbörse? Hier ein kleiner Ausschnitt aus einer meiner Moderationen vom letzten Jahr:

Kunst kommt von Gönnen

Hach, jaja. Schon schön, diese Künstlerbörse, mhm. So schön. Ja auch weil man all diese Kolleginnen und Kollegen trifft, jaja. Und man hat sich halt auch so gern nicht wahr? So richtig gern hat man sich. Und man gönnt sich gegenseitig, jaja. Man gönnt aktiv! Also nicht automatisch, nicht unabsichtlich, sondern mit Absicht gönnen! Bewusst, fokussiert, nicht so als läppische emotionale Reaktion, das kann ja jeder, sondern vielmehr so als Aktion, pro-aktives Gönnen, nicht spontan gefühlsduselig, nein, nein! Gönnen als Arbeit! Gönnen als Muskel! Von nichts gönnt nichts! Und ja wie man sich gönnt, uiiii ja! „Jaja, der hat das wirklich mal verdient, mhm. Ja gell? Ja endlich! Also ich gönn dem das richtig Du, Du auch?“ „Ja ich auch, jaja, m-hm!“ Ja richtig ansteckend ist dieses Gönnen! Wir gönnen bis zur Gönnorrhoe! Gönnörös! Wenn man genug gönnt, gönnt es vielleicht mal zurück, Gönnen als Chance! Und man ist ja auch nie neidisch, nein, natürlich nicht hier: An der Gönnstlerbörse! „Ah hey! Bist dieses Jahr auf der Bühne, hai super, ja, Schadausaal, ja botz, nicht schlecht! Ja gönn ich Dir! So wie vorletztes Jahr, gell! Ja, da hab ich Dir das auch schon gegönnt, mhm mhm. Ah und vor vier Jahren auch, au ja stimmt, das hab ich Dir auch geg- und vor sieben Jahren? Ahja stimmt, damals hab ich’s Dir wirklich noch gegönnt, jaja- Ich? Schadau? Au? Au Schadau? Au schad au, nöd nai- Lachen? Ha! Nein, au nöd, nein, lachen hab ich nichts- 10 mal 10? Mal null gleich nein hab ich, also eigentlich bin ich nur, weisst Du eigentlich bin ich nur hier, weil meine Agentin hat Geburtstag und darum hab ich ihr einen kleinen- Ah Du hast Ihr auch? Der grosse Strauss? Der ist von Dir? Ah hast Du auf der Bühne gekriegt? Zusammen mit dem Schweizer Kleinkunstpr-, pr-, prrr… Pravo. Ja Du, gönn ich Dir, gönn ich Dir voll, gönn ich Dir, Du hey ich muss gönn- gehn. Ich muss gehn.“

 

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Ort: KKThunSeestrasse 68, 3604 Thun
Datum: 23.04.2017
Infos zur Börse

Ich moderiere zu folgenden Zeiten:

Sonntag 23. April 2017

15:30-17:00 im Schadausaal, Acts: Schön & Gut, Esther Hasler, Liederlich

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Ort: KKThunSeestrasse 68, 3604 Thun
Datum: 22.04.2017
Infos zur Börse

Ich moderiere zu folgenden Zeiten:

Samstag 22. April 2017

19:45-21:30 im Schadausaal, Acts: Les Petits Chanteurs à la Gueule de Bois, Matthias Brodowy, Cie in Verso, Christoph Simon

21:45-22:45 im Lachensaal, Acts: Marjolaine Minot

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Ort: KKThunSeestrasse 68, 3604 Thun
Datum: 21.04.2017
Infos zur Börse

Ich moderiere zu folgenden Zeiten:

Freitag 21. April 2017

13:15-15:00 im Schadausaal, Acts: Marmotte, Simon & Jan, Bea von Malchus, Dominik Muheim

15:15-16:15 im Lachensaal, Acts: Theaterkreationen

21:45-22:45 im Lachensaal, Acts: Strohmann-Kauz

22:45-00:00 im Schadausaal, Acts: Claudia Schwab Quartett, Reto von Guunten, Annette Postel

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Weitere Infos hier

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Bundesordner 2014 auf Schweiztour

Der satirische Jahresrückblick von und mit schön&gut, Kathrin Bosshard, Anet Corti, Uta Köbernick, Nils Althaus, Les Trois Suisses à deux und mir.

Nach zwei Wochen Spielzeit im ausverkauften Casinotheater wandert der Bundesordner ein wenig durch die Schweiz, nämlich nach Thun, Schaffhausen, Olten, Jona und Zug.

20. Januar in Thun

21. Januar in Schaffhausen

23. Januar in Olten

24. Januar in Jona

25. Januar in Zug

Und am 30. und 31. Januar kehren wir für zwei Vorstellungen ins Casinotheater Winterthur zurück, weitere Infos hier.

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Weitere Infos hier

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Die Fleischfrau und die Kassenfrau

Liebe Küböfreufreu (Künstlerbörsenfreundinnen und -freunde). Jetzt kommen die schmutzigen Details. Diese Kolumne wird nicht im Thuner Tagblatt abgedruckt, sondern hängt nur hier an dieser Medienpinnwand im KKThun. Und im Internet. Wir sind also völlig unter uns.
Es waren zauberhafte Tage. Vor allem für mich. Ich kann jedem empfehlen, Künstlerbörsenchronist zu sein. Essen, trinken, schreiben – ein wunderbares Jobprofil. Und das Schönste daran war: sobald ich um 14 Uhr meine Kolumne abgegeben habe, konnte ich hemmungslos dem kulturellen Müssiggang frönen, zwar wie alle, jedoch mit dem tollen Gefühl, bereits “gearbeitet” zu haben. Der Job hat aber – wie so oft – auch Schattenseiten. Jeden Abend musste ich in der Late Night Bar bleiben, bis der letzte herauswankte, um ihn noch zu interviewen – als Chronist muss man schliesslich korrekt und allumfassend arbeiten. Manchmal war derjenige letzte auch ich selber. Ich hab ihn trotzdem interviewt, war aber irgendwie abgedroschen und langweilig. Und ausserdem: ich musste mich bei den Warteschlangen vor den Sälen ebenfalls hinten anstellen. “Ich bin Chronist, lassen sie mich durch!” zu sagen, hat auch nichts genützt. Dafür aber hat man genügend Zeit, um auch auf kleine Dinge aufmerksam zu werden, die auf den zweiten Blick welt- oder zumindest messenerschütternd sind. Es geht ums Essen, oder genauer um das Selbstbedienungsrestaurant vom Alpha Thun vor der “Piazza”. Mir war die Bezeichnung “14/19” unter dem “Steak vom glücklichen Schwein” (eine eindeutige ante-mortem-Beschreibung) nicht klar. Die Fleischfrau (die charmante Dame hinter der Fleischtheke, “Fleischfrau” ist nicht negativ gemeint, geschweige vom Äusserlichen abgeleitet, ich mag bloss das Wort. “Fleischfrau”, mmh…) erklärte mir dann (ja, hier geht der Satz weiter, tschuldigung), dass es dabei um kleine, bzw. grosse Portionen ginge. Auf meine Frage, wie man das denn regeln könne, da man sich die Beilagen ja nach eigenem Gutdünken mengenmässig auf den Teller schaufelt, antwortete sie: “Ach, das entscheidet dann die Frau an der Kasse jeweils!” Mein Blick wanderte zur Kassenfrau (siehe Begrifferklärung “Fleischfrau”) und ich erstarrte in Ehrfurcht. Was für eine Macht! Was für eine Entscheidungkraft! Aus anfänglicher Bewunderung wurde Angst und ein Hauch von Panik. Wie würde sie meinen Pommes-Frites-Haufen katalogisieren? Hab ich ein zu grosses Stück vom Glücksschwein abgekriegt? Und vor allem: Reichen meine Küböchroschmarobos (Künsterlbörsenchronistenschmarotzerbons)? Die drei Antworten auf die drei Fragen lauten: 1. Gross, 2. ja und 3. nein. Es reichte nicht. Ich musste ganze sieben Franken aus der eigenen Tasche bezahlen! Eine Frechheit! “Ich bin der Chronist” zu rufen, hab ich mich nicht getraut. Schliesslich hatte ich es mit der mächtigsten Frau der Künstlerbörse zu tun.
Ach ja, die schmutzigen Details der gestrigen Late Night Bar, also: Michael Elsener hat sich im Rausch den Kopf kahlrasiert, Dodo Hug hat ein Cello zertrümmert, Matto Kämpf hat getanzt und Manuel Stahlberger einen babyblauen Bären verprügelt. So habe ich es auf jeden Fall in Erinnerung. Bei den Musikkabarettistinnen “Edle Schnittchen” am Stand 18.53 gibts übrigens Absinth. Vielleicht liegts auch daran…

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