— Renato Kaiser

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Tag "Satire"

“Nicht Waffen töten. Menschen töten.”

Habt Ihr auch schon oft gehört? Und dass man ja auch mit einem Messer Leute umbringen kann und trotzdem alle ein Messer zuhause haben? Ich habe mir darüber mal ein paar Gedanken gemacht, bin über Cassis, Papa Moll und Scarface bis zu Pro Tell gekommen und weiss jetzt endlich wie man Sturmgewehre und Küchenmesser richtig miteinander vergleicht.

Alle meine Videos findet Ihr auf meinem Youtube-Kanal, auf meiner Facebookseite und bei meinen lieben Freunden von watson unter der Rubrik Kaiserschnitt.

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Der Tanz auf dem Grat der Neutralität

Ich habe die grosse Freude und Ehre, der diesjährige Sommergast bei der altehrwürdigen Satiresendung Zytlupe auf Radio SRF 1 zu sein. In meinem zweiten Beitrag geht es um folgendes:

Es war 1. August und die Schweiz hat mich mal wieder gefragt: “Und? Liebsch mi no?”
Und ich so: “hdg ❤️😍😘😜”

Das in Worte gefasst und warum es ein schmaler Grat ist zwischen geschmacklos, geschmackvoll und geschmacksneutral, kann man um 13:00 auf Radio SRF 1 hören oder direkt im Internet hier.

🙊🙉🙈🔫

Foto: Fabian Stürtz

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Extrawurst für Heteros!

Ich habe die grosse Freude und Ehre, der diesjährige Sommergast bei der altehrwürdigen Satiresendung Zytlupe auf Radio SRF 1 zu sein. In meinem ersten Beitrag geht es um die Schweiz, um Gefühle und um Schnäbis. Zu hören um 13:00 auf Radio SRF 1 oder direkt im Internet hier.

Foto: Fabian Stürtz

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Ort: Ehemaliges Italienisches Konsulat, Frongartenstrasse 9, St. Gallen
Datum:24.05.2017
Eintritt: frei
Ab 10:00: Kaffee und Snacks
Ab 17:00: Feierabendbier und Abendprogramm
Mein Auftritt: 18:00

Die Republik, eines der spannendsten Journalismus-Projekte der letzten Jahre, stellt sich in St. Gallen vor, in Zusammenarbeit mit Saiten. Ich freue mich, da auftreten zu dürfen.

Infos von der Webseite der Republik:

Am 24. Mai wird das ganze Aufbauteam auf Einladung von Saiten in St. Gallen einen Tag der offenen Tür veranstalten. Lernen Sie die Köpfe hinter dem Projekt persönlich kennen und erfahren Sie mehr über das geplante digitale Magazin. Ab 10 Uhr gibt es Kaffee und Snacks im temporären Republik-Konsulat an der Frongartenstrasse 9. Ab 17 Uhr gibt es Feierabendbier und Abendprogramm.
Highlight des Tages: Um 18 Uhr erzählt der Slam-Poet Renato Kaiser, wie er als Journalist grandios gescheitert ist, darum Satiriker wurde und jetzt die Republik unbedingt braucht.

Alle weiteren Infos zur Republik findet Ihr hier.

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Ihr fragt Euch jetzt vielleicht, warum ich in so einem superschnieken Tesla-Auto sitze. Die Antwort ist: Wegen der Sozialhilfe!

Ich habe mit den Filmleuten von Drehtag einen Film gemacht. So richtig mit kompetenten Leuten an Kamera, Ton, Licht und Regie! Ich war ziemlich aufgeregt und bin jetzt sehr erfreut, Euch das Ergebnis zu zeigen!

Er ist ein bisschen länger als meine üblichen Videos hier, aber schaut ihn Euch doch trotzdem bis zum Schluss an, macht Euch einen Kaffee, legt Euch wieder ins Bett oder bleibt einfach ein bisschen länger auf dem WC!

Für mich war das alles sehr neu und interessant und ich bin gespannt auf Eure Reaktionen. Viel Spass!

(Danke an Luca Ribler und Fabian Kaiser von Drehtag für die tolle Zusammenarbeit! Toll. Also richtig toll!)

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Deutschlandpremiere mit der Kommentarspalte!

Ich halte es kurz, weil ich noch voll im Zeugs bin. Also: Nächsten Mittwoch spiele ich meine aktuelle Soloshow “Renato Kaiser in der Kommentarspalte” das erste Mal in Deutschland, genauer gesagt in München und noch genauer gesagt im Fraunhofer Theater! Ich bin schon sehr aufgeregt und sitze gerade noch am letzten Feinschliff, das Programm deutschlandtauglich zu machen. Also eigentlich muss ich einfach hochdeutsch sprechen. Ich trainiere deshalb Kiefer, Stimmbänder und Lunge: Das muss alles schneller, lauter und länger sein: ICHKRIEGEINBIERICHKRIEGEINBIERICHKRIEGEINBIER! Gut, ok, ich glaube ich bin bereit. Ah Mist, alkoholfreies Bier. ICHKRIEGEINALKOHOLFREIESBIERICHKRIEGEINALKOHOLBIERFREIFUCK. Ok. Ich übe noch.

Auf jeden Fall, wenn Ihr in München seid oder Leute in München kennt oder extra für mich einen Ausflug nach München machen mögt (oder einfach weil Ihr auch einmal Deutsche in Deutschland sehen wollt), kommt vorbei! Am Mittwoch habe ich meine Soloshow und am Tag davor, am Dienstagabend, bin ich, sozusagen als kleiner Vorgeschmack, Gast bei der wunderbaren Lesebühne Stützen der Gesellschaft, mit einem Kurzauftritt, ebenfalls im Fraunhofer Theater. Unten findet Ihr die beiden Daten. Kommt hin! Zum einen oder zum anderen oder zu beiden, wenn Ihr so richtig loco seid!

Hobla. Gar nicht mal so kurz gehalten. Tschuldolino

Gast bei Stützen der Gesellschaft
Ort: Fraunhofer Theater München
Beginn: 20:30
Datum: Dienstag, 20. September 2016
Eintritt: 8 Euro

Soloshow “Renato Kaiser in der Kommentarspalte”
Ort: Fraunhofer Theater München
Beginn: 20:00
Datum: Mittwoch 21. September 2016
Eintritt: 12 Euro, ermässigt 8 Euro

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„Der Mensch machte Feuer, lernte Lesen und Schreiben, flog zum Mond, kam zurück, entdeckte die Internetkommentarfunktion und wurde zum Affen.“ Welch treffender Kommentar! Von wem? Egal! Oder weiss irgendjemand, wer zuerst „Yolo“ gesagt hat? Nein! Wen interessiert’s? „You only live once? Ja, Ihr vielleicht!“, sagte Jesus Christus. Martin Luther sagte: „I have a dream!“ Und Vladimir Putin sagte: „I have a Krim!“ „I have a Krimi”, sagt der Kommentatort. Was unterscheidet den Kommentator vom Kommentäter? Wo hört die Politik auf und wo fängt die Satire an? Nehmen die Politiker den Satirikern die Arbeitsplätze weg? Und wird man “das wird man wohl noch sagen dürfen“ wohl noch sagen dürfen?
Humorvoll, kritisch, wortgewandt – Renato Kaiser lädt ein zur Kommentarspalterei.

Kommentare zum Programm:

„Er ist ein miserabler Küsser.“ Roger Köppel

“Das wird man wohl noch sägen dürfen!” David Copperfield

„Dieses Programm ist sehr sehr lustig.“ Johann Schneider-Ammann

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Ort: Fraunhofer Theater München
Beginn: 20:00
Eintritt: 12 Euro, ermässigt 8 Euro

Alle weiteren Infos direkt auf www.fraunhofertheater.de

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„Der Mensch machte Feuer, lernte Lesen und Schreiben, flog zum Mond, kam zurück, entdeckte die Internetkommentarfunktion und wurde zum Affen.“ Welch treffender Kommentar! Von wem? Egal! Oder weiss irgendjemand, wer zuerst „Yolo“ gesagt hat? Nein! Wen interessiert’s? „You only live once? Ja, Ihr vielleicht!“, sagte Jesus Christus. Martin Luther sagte: „I have a dream!“ Und Vladimir Putin sagte: „I have a Krim!“ „I have a Krimi”, sagt der Kommentatort. Was unterscheidet den Kommentator vom Kommentäter? Wo hört die Politik auf und wo fängt die Satire an? Nehmen die Politiker den Satirikern die Arbeitsplätze weg? Und wird man “das wird man wohl noch sagen dürfen“ wohl noch sagen dürfen?
Humorvoll, kritisch, wortgewandt – Renato Kaiser lädt ein zur Kommentarspalterei.

Kommentare zum Programm:

„Er ist ein miserabler Küsser.“ Roger Köppel

“Das wird man wohl noch sägen dürfen!” David Copperfield

„Dieses Programm ist sehr sehr lustig.“ Johann Schneider-Ammann

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Eintritt: 20 Franken

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Am kommenden Dienstag, 29. März bin ich mit meinem neuen Soloprogramm in Winterthur und zwar im Albani Club! Kommt vorbei!

Eintritt: 20 Franken

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Renato Kaiser in der Kommentarspalte

Jeder gibt zu allem seinen Senf dazu. Ob der Veganer am Pranger steht, der Raucher draussen oder der Pendler im Zug, ob das Wasser bis zum Hals, der Staat vor der Pleite, der Papst in der Kritik oder die Waffe im Schrank: Es wird kommentiert, was das Zeughaus hält. Der neue Kommentatort ist das Internet. Oder wie es Renato Kaiser sagt: “Der Mensch machte Feuer, lernte Lesen und Schreiben, flog zum Mond, kam zurück, entdeckte die Internetkommentarfunktion und wurde zum Affen.“

Kann man das unkommentiert so stehen lassen? Niemals! Renato Kaiser lädt ein zur fröhlichen Kommentarspalterei.

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Mein 2015 – Ein schlechter Witz

Als Spoken-Word-Künstler und Kabarettist fragte man sich in diesem Jahr zuweilen, ob einem die Politiker dieses Landes den Job streitig machen wollten. Doch so richtig zum Lachen haben sie einem nicht gebracht. Aber zum Nachdenken.

Dass die Grenzen zwischen Politik und Satire fliessend sind, ist nicht neu. Wenn zum Beispiel ein Politiker einerseits dafür plädiert, Flüchtlingen vor Ort besser zu helfen und andererseits für mehr Waffenexporte wirbt. Oder wenn der Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger von der CVP per Stichentscheid dafür sorgt, dass die Schweiz künftig auch Waffen in Länder exportieren darf, die Menschrechte verletzen. Und wenn er diesen Entscheid dann damit begründet, dass die Schweiz sonst im internationalen Rüstungswettbewerb nicht mehr konkurrenzfähig sei. Frei nach Jesus Christus: Liebe Deinen Nächsten, ausser Dein Ruf als Waffenlieferant steht auf dem Spiel. Da fragt man sich als Satiriker schon: Was sollen wir da noch machen? Die Politiker nehmen uns die Arbeitsplätze weg! Wir Satiriker sind sonst nicht mehr konkurrenzfähig!
In diesem Jahr jedoch haben einige Politiker, abgesehen von der Realsatire, die bewusste Satire für sich entdeckt. Zumindest das, was sie dafür halten: Christoph Mörgeli postete ein Bild, auf dem ein Schiff vor Flüchtlingen nur so überquillt mit der Überschrift: «Die Fachkräfte kommen!» Thomas Aeschi nippte im berühmt berüchtigten «Welcome to SVP»-Video am Zuger Kirsch und knallte mit launiger Volkstheatergrimasse neben einem Fläschchen mit K.O.-Tropfen auf die Tischplatte. Und Andreas Glarner veröffentlichte auf Facebook eine Annonce, auf der stand: «Gesucht: Gebrauchte aber noch intakte Koffer/Reisetaschen, Rucksäckli, Kinderschuhe (…) für Asylanten-Unterkunft», wobei «Asylanten-Unterkunft» und «Koffer/Reisetaschen» gelb hervorgehoben waren und darüber stand sein Kommentar: «Es besteht Hoffnung.» Es zeugt schon von einer besonderen Definition von Satire, wenn man so einen Kommentar wenige Zeilen über dem Wort «Kinderschuhe» positioniert.
«Satire darf alles!» sagen sie dann. Und ich sage: Ja. Stimmt. Aber nicht jeder darf Satire. Oder anders gesagt: Satire darf kein Freibrief dafür sein, sich wie ein blöder Wichser zu verhalten. Und dann wird man humorlos geschimpft. Dabei braucht es eben gerade Sinn für Humor, um einen schlechten Witz zu erkennen.

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