— Renato Kaiser

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Tag "Rauschdichten"

Genauere Informationen folgen noch.

Datum: 23. Februar 2015
Ort: Musigbistrot (Mühlemattstrasse 48, 3007 Bern), www.musigbistrot.ch
Beginn: 20:00
Eintritt: 15 CHF, für Studenten: 10 CHF

Bis dahin Infos zum Ort und zur Lesebühne hier:

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Datum: 26. Januar 2015
Ort: Musigbistrot (Mühlemattstrasse 48, 3007 Bern), www.musigbistrot.ch
Beginn: 20:00
Eintritt: 15 CHF, für Studenten: 10 CHF

Special Guest: Amina Abdulkadir! Poetisch, humorvoll, tiefgründig und verspielt: Amina Abdulkadir mischt nun schon seit einigen Jahren die Schweizer Poetry Slam Szene auf. Ob Lyrik oder Prosa, ob komisch oder tragisch, ob Englisch, Deutsch oder Schweizerdeutsch: die junge Schweizer Künstlerin ist ein Tausendsassa im positivsten Sinne.

Amina_Abdulkadir_Profil

Weitere Infos hier

 

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Liebe Rauschdichtenfreunde!

Hier erstmal die blutten Infos:

Datum: 26. Januar 2015
Ort: Musigbistrot (Mühlemattstrasse 48, 3007 Bern), www.musigbistrot.ch
Beginn: 20:00
Eintritt: 15 CHF, für Studenten: 10 CHF

Special Guest: Amina Abdulkadir! Poetisch, humorvoll, tiefgründig und verspielt: Amina Abdulkadir mischt nun schon seit einigen Jahren die Schweizer Poetry Slam Szene auf. Ob Lyrik oder Prosa, ob komisch oder tragisch, ob Englisch, Deutsch oder Schweizerdeutsch: die junge Schweizer Künstlerin ist ein Tausendsassa im positivsten Sinne. Hier eine Kostprobe:

Am kommenden Montag, 26. Januar steht das nächste Rauschdichten vor der Tür. Wie gewohnt mit den drei Rauschdichtern: Sam Hofacher, Christoph Simon, und mir, Renato Kaiser. Diese Monotonie der Grausamkeit mit wohltuender Diversität aufbrechen wird unser grossartiger Special Guest:

Amina Abdulkadir aus Basel!

Wir haben Amina Abdulkadir nicht eingeladen, weil:
Sie eine Frau ist. Eine Frauenquote gibt es beim Special-Guest-Auswahlverfahren nicht. Die Rauschdichter haben ihre Political Correctness dermassen perfektioniert, dass sie mittlerweile Frauen und Männer gar nicht mehr voneinander unterscheiden können. Woher ich trotzdem weiss, dass sie (siehe oben) eine Frau ist? Gute Frage, du Schlaumeier! Die Antwort lautet: Weil ich sie gefragt habe. Ha! Und einem Special Guest glaube ich alles, was es mir sagt!

Wir haben Amina Abdulkadir nicht eingeladen, weil:
Sie Veganerin ist.
Denn: Ob jemand lieber Äpfel oder doch lieber Vögel isst – oder beides – solange sie von alleine tot vom Baum fallen, ist den Rauschdichtern völlig egal. Nur Fuad, unser Gastwirt hat damit noch so seine Schwierigkeiten. Das klingt dann etwa so:

„Hey Fuad, üsn Special Guest isch denn übrigens Veganerin.“
„Was saisch du?“
„Veganerin!“
„Kenn ich nicht.“
„Sie isst kei tierischi Produkt!“
„Hä?“
„Jo si isst zum Bischpil kai Flaisch!“
„Was, sie isst kein Fleisch? Hahaha! Kein Problem, dann mach ich ihr Poulet.“

Und wir haben Amina Abdulkadir nicht eingeladen, weil:
Sie hübsch ist.
Oder hübsch sein soll, angeblich. Uns wurde das ja nur erzählt. Rauschdichter achten nicht auf Oberflächlichkeiten. Das ist auch dringend notwendig. Wenn wir Rauschdichter uns untereinander von unseren atemberaubenden Äusserlichkeiten blenden liessen, könnten wir ja gar nicht genug wertschätzen, wie wunderschön wir innendrin sind!

Aus all diesen Gründen haben wir Amina Abulkadir nicht eingeladen. Eingeladen haben wir sie, weil wir ihre Texte und ihre Auftritte mögen. So einfach ist das. Sie dichtet über die Liebe und verliert dabei nie die Hoffnung. Sie schreibt über Ungerechtigkeiten, verliert dabei aber nie ihren Humor. Sie behandelt Persönliches, verliert dabei aber nie den Blick fürs Wesentliche. Und während sie all das macht, springt sie leichtfüssig von Prosa zu Lyrik, von Englisch zu Deutsch zu Schweizerdeutsch, von traurig zu lustig, von albern zu ernst und wieder zurück.

Aus all DIESEN Gründen haben wir Amina Abdulkadir eingeladen und wir sind sehr froh, dass sie zugesagt hat.Wenn Ihr da gleicher Meinung seid, wie die Rauschdichter, dann kommt vorbei, am Montag 26. Januar, Musigbistrot Bern, es lohnt sich! Und wenn Ihr die Gründe nicht so überzeugend findet… dann kommt trotzdem! Wir brauchen Euer Geld. Und ausserdem munkelt man, es sei eine ziemlich hotte Veganerin zu Gast…

Es grüsst Euch
Renato Kaiser
im Namen der Rauschdichter

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“Än Fladä isch immer no än Fladä!”

Mein Beitrag zur Abstimmung vom 30. November 2014. Ein Text, der an einem Abend der Lesebühne in Bern entstanden ist, basierend auf fünf Begriffen, die vom Publikum vorgegeben wurden. Die Begriffe waren: Pfiifäbutzer, adäquater Kausalzusammenhang, FIFA, Ethik und Konkurrenzverbot.

 

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Liebe Rauschdichtenfreunde!

Hier erstmal die blutten Infos:

Datum: 24. November 2014
Ort: Musigbistrot (Mühlemattstrasse 48, 3007 Bern), www.musigbistrot.ch
Beginn: 20:00
Eintritt: 15 CHF, für Studenten: 10 CHF
Special Guest: Kilian Ziegler aus Olten! Der Wortspielkönig der Schweiz wickelt jedes Publikum um den Finger, mit schlauem Charme, spielerischer Reimerei und fetten Pointen. Das hat auch das Schweizer Fernsehen gemerkt und nannte ihn “Die Entdeckung der Schweizer Künstlerbörse 2014″. Völlig zurecht.

Am Montag, 24. November steht das nächste Rauschdichten vor der Tür. Dieses Mal wieder mit allen drei Rauschdichtern: Sam Hofacher, Christoph Simon, und mir, Renato Kaiser. Diese höchstens numerische Vollständigkeit auch künstlerisch vollkommen machen wird unser fantastischer Special Guest:

Kilian Ziegler aus Olten!

Ja gut. Eigentlich aus Trimbach, da kommt er ursprünglich her. Und ja, auf den ersten Blick wirkt es schon ein klein wenig traurig, wenn man seinen ursprünglichen Herkunftsort leugnen muss, um schlussendlich doch nur sagen zu können, man käme aus Olten. Doch, liebe Rauschdichtenfreunde, Ihr könnt Euch vorstellen: An einem Ort wie hier, mitten in Bern, wo ein Ostschweizer frei sprechen darf, ohne sich unter brennenden Wurfzwiebelkränzen wegducken zu müssen, in einem Lokal, in dem ein albanischer Gastwirt sogar Schweizer Angestellte unter sich hat, sind die üblichen Gesetze von Herkunftspolemik ausser Kraft gesetzt. Denn, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Genossinnen und Genossen, liebes Volk: Hier im Musigbistrot kann es jeder schaffen! Solange er regelmässig Fuads Ring küsst und das Schutzgeld fristgerecht einzahlt.
Trotz alledem gehört Kilian Zieglers Lebensweg anständig aufgearbeitet. Sein Umzug war nachvollziehbar, wenn nicht sogar einigermassen gängig. Schliesslich ist er nicht der erste Trimbacher, den es in die weite Welt nach Olten zog, nein. Gerade zu alltäglich hört man auf den Strassen, bzw. Wegen, bzw. Wanderwegen, bzw. Böden Trimbachs folgenden Dialog:

“Du di jüngschte, dä hani ou scho lang nümä im Zwinger gsee, wo isch dä?”
“Dä macht grad än Uslandufenthout. Z’Outä.”
“Potztüüfelholldriokawumbatumbaschnäggälochuufondüschnäfelsouämagä! Und wännn chunt er wider zrugg?”
“Nägscht Wuchä. Wäg dä Wösch.”

(Solothurner Dialekt, presented by Ostschweiz Productions)

Was Leute in der Solothurner Provinz sich so erzählen, interessiert uns hier jedoch einen frisch gedüngten Trimbachacker! Wir haben keine Ahnung von Trimbach, Olten kennen wir nur von Auftritten und vom Umsteigen und finden “momol, scho schö!”, aber vor allem interessiert uns dieser Kilian Ziegler und der ist beeindruckend genug:
Seit zirka sieben Jahren steht der Mann auf Bühnen, gewinnt praktisch jeden Poetry Slam, bei dem er teilnimmt, manchmal auch, wenn er nur zuschaut – einen soll er sogar von zu Hause aus gewonnen haben, per Whatsapp. 2009 erhielt er den Solothurner Werkjahrbeitrag, den höchstdotierten Förderpreis des Kantons und 2013 wurde er mit dem Anerkennungspreis der Kulturstiftung “Kurt und Barbara Alten” ausgezeichnet.
Mit seinem ersten abendfüllenden Programm mit dem grandiosen Titel “The Phantom of the Apéro – Ein Wortspielbuffet” begeisterte er zusammen mit dem Musiker Samuel Blatter das Publikum und die Medien gleichermassen, sodass ihn das Schweizer Fernsehen zu Recht zur Entdeckung der Künstlerbörse 2014 ausrief. Wer nun nach der Beschreibung meint, es erwarte ihn alberne Wortspielerei… Der hat Recht. Aber nur teilweise. Kilian Ziegler hat sich über die Jahre hinweg einen bemerkenswerten Stil erarbeitet, eine hochklassige Mischung aus Stand Up Comedy, Spoken Word und Storytelling, die schweizweit seinesgleichen sucht – und in dessen Genuss Ihr und die Rauschdichter am letzten Montag des Novembers kommen werden!

Darum tut das auch! Also kommen! Zum Rauschdichten ins Musigbistrot! Denn ob nun wegen seiner Wortspielereien übers Studentendasein, wegen der feinfühligen Geschichte über kindliche Astronauten-Sehnsüchte oder der wahnwitzigen Beschreibungen über PET-Flaschen und Alpakas – die Rauschdichter können Kilian Ziegler, von ganzem Hirn und Herzen empfehlen. Montag, 24. November, 20:00 im Musigbistrot Bern.

Es grüsst Euch
Renato Kaiser
im Namen der Rauschdichter

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Liebe Rauschdichtenfreunde!

Hier erstmal die blutten Infos:

Datum: 27. Oktober 2014

Ort: Musigbistrot (Mühlemattstrasse 48, 3007 Bern), www.musigbistrot.ch

Beginn: 20:00

Eintritt: 15 CHF, für Studenten: 10 CHF

Special Guest: Andivalent aus München! Die Poetry Slam Entdeckung dieses Jahres. Auf entspannte Art philosophisch, auf analytische Art kompromisslos, auf intelligente Art humorvoll und in vielerlei Hinsicht eine spektakuläre Neuheit auf deutschsprachigen Bühnen.

Am kommenden Montag, 27. Oktober steht das nächste Rauschdichten vor der Tür. Dieses Mal wieder mit allen drei Rauschdichtern, namentlich: Christoph Simon, Schweizer Poetry Slam Meister 2014, mir, Renato Kaiser, Schweizer Poetry Slam Meister 2012 und Sam Hofacher. Diese tituläre Zweidrittelsmehrheit mit futuristischem Triumph vervollständigen wird die zurzeit heisseste Ware im deutschsprachigen Poetry Slam und eben auch mehr als nur Geheimfavorit auf den Titel des deutschsprachigen Poetry Slam Meisters 2014:

Andivalent aus München!


Ich gebe zu, das war jetzt alles ein bisschen dick aufgetragen. Sogar für meine Verhältnisse. Aber nachdem das letzte Mal der Poetry Slam Weltmeister Harry Baker zu Gast war, gilt es zwar, die Trophäengeilheit stufenweise abzubauen – aber eben nur stufenweise. Und ich weiss: wir alle sind zu bescheiden, um über Titel zu reden, allen voran Sam Hofacher. Er ist so bescheiden darin, dass er noch nicht einmal einen Titel hat! Er ist ein Vorbild für uns alle.

Aber trotz all der Demut, welche die Rauschdichter seit jeher auszeichnet, ist es wichtig, dem Special Guest des Abends die Honorierung zuteilkommen zu lassen, die ihm gebührt. Jedoch muss ich Euch enttäuschen: Die Ernennung zum künftigen deutschsprachigen Poetry Slam Meister gehört nicht dazu. Dies war nur ein billiger Trick, um Euch weiter an der Stange zu halten – und Sam Hofacher zu demütigen (sorgt Euch nicht, er liest diese Ankündigungen schon seit langem nicht mehr. Und selbst, wenn, würde er zum jetzigen Zeitpunkt diese Zeilen durch die Tränen hindurch ohnehin nicht mehr entziffern können. Und selbst wenn: Hallo Sam. Wir lieben Dich. Trotz allem).

Wie dem auch sei: Ob Andivalent in wenigen Wochen deutschsprachiger Poetry Slam Champion werden wird oder nicht, interessiert uns ein tränennasses Hofachertaschentuch. Wir haben Andivalent eingeladen, weil er geile Texte schreibt, nicht mehr und nicht weniger. Na gut, doch, eigentlich doch mehr. Es klang einfach nur toll, das zu sagen. Andivalent schafft es durch einfache Feststellungen und darauf folgend durch deren ständiges Hinterfragen und Besprechen Welten zu eröffnen, die dem Zuhörer so entfernt und doch nah sind, sodass er mal lachend, mal sinnierend, mal stutzend, aber immer erstaunt zurückbleibt. Die Tatsache, dass sich während seines Vortrages das Publikum teilweise vor Lachen wegschmeisst, scheint Andivalent dabei jeweils zwar erfreut, jedoch vielmehr überrascht zur Kenntnis zu nehmen. Wahrscheinlich, weil die Komik seiner Texte nicht nachvollziehbar und logisch in zielgerichteter Pointensuche gezüchtet, sondern unfreiwillig und unschuldig im Schosse des naiven Wissensdurstes, der scharfen Beobachtung und der philosophischen Fabulierlust geboren wird.

Oder anders ausgedrückt: Er schreibt einfach wirklich geile Texte. Und vielleicht macht ihn dass ja wirklich zum deutschsprachigen Poetry Slam Meister 2014, jaja, schon gut, wer weiss, diesdas, verschiedene Dinge, mega egal. Viel wichtiger: All das macht ihn  auf jeden Fall zu einem mehr als würdigen Special Guest beim Rauschdichten!

Darum kommt vorbei und überzeugt Euch selbst! Rauschdichten im Musigbistrot Bern, 27. Oktober, 20 Uhr, wir freuen uns sehr auf unseren wunderbaren Special Guest, Andivalent aus München, und natürlich auf Euch!

Es grüsst Euch

Renato Kaiser

im Namen der Rauschdichter

ps: Lieber Sam. Wir lieben Dich nicht wirklich. Das wäre gelogen. Aber wir haben Dich sehr sehr lieb. Küssli!

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Stammdichter: Christoph Simon, Sam Hofacher und Renato Kaiser

Datum: 27. Oktober 2014

OrtMusigbistrot (Mühlemattstrasse 48, 3007 Bern)

Beginn: 20:00

Eintritt: 15 CHF, für Studenten: 10 CHF

Special Guest: Kilian Ziegler aus Olten! Der unbestrittene Wortspielkönig der Schweiz und die Entdeckung der Schweizer Kleinkunstbörse 2014 in Thun. Sprachspielerei und absurde Komik auf höchstem Niveau!

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Stammdichter: Christoph Simon, Sam Hofacher und Renato Kaiser

Datum: 27. Oktober 2014

OrtMusigbistrot (Mühlemattstrasse 48, 3007 Bern)

Beginn: 20:00

Eintritt: 15 CHF, für Studenten: 10 CHF

Special Guest: Andivalent aus München! Die Poetry Slam Entdeckung dieses Jahres. Auf entspannte Art philosophisch, auf kompromisslose Art analytisch und auf intelligente Art humorvoll.

Weiteres hier:

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Siehe hier!

Harry Baker

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Liebe Rauschdichtenfreunde!

Die Sommerpause ist vorbei!

Hier erstmal die blutten Infos:

Datum: 29. September 2014

Ort: Musigbistrot (Mühlemattstrasse 48, 3007 Bern)

Beginn: 20:00

Eintritt: 15 CHF, für Studenten: 10 CHF

Special Guest: Harry Baker aus Grossbritannien! Poetry Slam Weltmeister von 2012 mit feinstem Spoken Word und überwältigender Performance Poetry, mit Witz, mit Sinn und Intelligenz. Sein Englisch ist aufregend virtuos und irgendwie trotzdem verständlich, sein Deutsch erstaunlich gut und irgendwie trotzdem süss. Sweet!

Am kommenden Montag, 29. September steht das nächste Rauschdichten vor der Tür. Dieses Mal nur mit den Rauschdichtern Sam Hofacher und mir, Renato Kaiser, und ohne den neu gekürten Poetry Slam Schweizer Meister Christoph Simon. Diesen bescheidenen Verlust mehr als wettmachen wird einer der begnadetsten, talentiertesten und fleissigsten Slam Poeten dieses Planeten. Denn wer braucht schon den Schweizer Meister, wenn er einen Weltmeister hat! Und zwar:

Harry Baker aus Bristol UK!

Harry Baker

Warum Christoph Simon dieses Mal beim Rauschdichten nicht dabei ist? Man weiss es nicht! Die einen sagen, dass er nach dem Gewinn der Schweizer Poetry Slam Meisterschaft so heftig gefeiert hätte, dass er heute noch mit einer Alka-Seltzer-Infusion im Sauerstoffzelt liege. Denn das greise Alter eines Christoph Simon hat bestimmt einige Vorteile (unter anderem diesen viel glaubwürdigeren, weil eben echten Lebensüberdruss und Weltschmerz im Vergleich mit seinen jüngeren Slam-Kollegen): Die Fähigkeit mit viel Schnaps, wenig Schlaf und einem heftigen Kater umzugehen gehört aber definitiv nicht dazu. Die anderen sagen, dass er wegen des Titels abgehoben sei, das enge Musigbistrot mit seinem kleinen Publikum als unwürdig empfinde und sich zu Grösserem bestimmt fühle. Man munkelt, dass er mit einem Auftritt bei von “Wetten, dass…?“ liebäugelt, um diese seine Lieblingssendung doch noch zu retten und als neuer Moderator zurück in goldene Zeiten zu führen. Wieder andere sagen, dass er meine Idee, einen Poetry Slam Weltmeister einzuladen, als zwar neidischen, schäbigen aber nichtsdestoweniger wirkungsvollen Versuch erachte, seinen Schweizer Meistertitel blass aussehen zu lassen. Was soll ich sagen.Alle drei Antworten sind höchstwahrscheinlich wahr. Und alle drei Antworten sind höchstwahrscheinlich von mir.

Aber noch viel wahrscheinlicher ist, dass all dies nicht so wichtig ist wie unser grossartiger Special Guest des Abends: Harry Baker! Seit seinem hier immer noch nicht oft genug erwähnten Poetry Slam Weltmeistertitel 2012 wurde der charmante Dichter von der britischen Insel regelmässig aufs europäische Festland eingeladen, unter anderem auch als Featured Artist an den Deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften 2012 in Heidelberg/Mannheim, wo sich die breite deutschsprachige Slam-Masse erstmals von seinem überragenden Talent überzeugen durfte. Danach trafen die Einladungen offensichtlich dermassen zahlreich bei ihm ein, dass er beschloss zum Studieren nach Hannover zu ziehen. Wie bei vielen anderen Studenten auch, war dieses Studium aber nur ein Vorwand, in seinem speziellen Falle dazu, Deutschlands Herzen, Hirne und Bühnen im Sturm zu erobern. Aber nicht nur jene unseres nördlichen Nachbarn, glücklicherweise! Auf seiner Tour über unter anderem München und Wien schaut der smarte Engländer auch in der Schweiz vorbei, zur grossen Freude der Rauschdichter (zumindest der anwesenden) auch in Bern!

Wobei man auch sagen muss, dass sich dieser Anlass nahtlos in den Palmares von Harry Baker einfügt:

2010 London Slam Champion

2011 UK Slam Champion und European Slam Champion

2012 World Slam Champion

2014 Auftritt beim Rauschdichten im Musigbistrot Bern!

Nur: was hat er 2013 gemacht? Abgesehen davon, dass er sich auf den nächsten wichtigen Schritt in seiner Karriere, den heutigen Abend, vorbereitet hat, war unter anderem war er bei den Kollegen von TEDx, wie hier zu sehen:

Und beim Norddeutschen Rundfunk, wo er sich unter anderem gefragt hat: „Wie viel Falafel ist zu viel Falafel?“

Wer weiss, wann der gute Mann wieder in die Schweiz kommt! Darum: Kommt vorbei! Nächsten Montag, 29. September, 20:00 im Musigbistrot Bern. Wer Harry Baker nicht gesehen hat, hat definitiv was verpasst. Wir freuen uns, mit diesem Hochkaräter die neue Rauschdichten-Saison zu eröffnen!

Es grüsst Euch

Renato Kaiser

im Namen der Rauschdichter

ps: Lieber Christoph, wir, die Rauschdichter, gratulieren Dir ganz herzlich zum Schweizer Meistertitel im Poetry Slam. Damit hast Du Dich übrigens für die Weltmeisterschaften qualifiziert. Aber wir wollen Dich nicht unter Druck setzen…

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