— Renato Kaiser

Rauschdichten mit GREIS in Bern und Biel!

Bitte entschuldigt, dass ich so spät dran mit den Infos. Und weil eben das Rauschdichten schon in wenigen Tagen ist, halte ich mich an die wichtigsten Infos und mich selbst so kurz wie möglich:

1. Das Rauschdichten gibt es neuerdings auch in Biel!

Unsere Lesebühne expandiert! Ab Februar findet sie immer am letzten Sonntag des Monats in Biel statt und zwar im wunderschönen Le Singe an der Untergasse 21. Falls Ihr also mal am Montag nicht verfügbar seid, aber es auf keinen Fall einen Monat ohne uns aushalten könnt, dann empfehle ich Euch einen Ausflug ins schnuckelige Biel! Und natürlich, wenn Ihr zum Beispiel Verwandte in Biel habt, könnt Ihr die ja auch gleich besuchen. Und wenn Ihr das lieber nicht wollt, weil Ihr die gar nicht so mögt, sagt es denen doch wenigstens weiter. Die Rauschdichter haben alle gern, solange sie Eintritt zahlen.
Darum: am Sonntag 28. Februar, Rauschdichten im Le Singe mit Sam Hofacher, mir, Rauschdichtenjoker Remo Zumstein und Special Guest GREIS!

2. Special Guest GREIS und Rauschdichtenjoker Remo Zumstein!

Diese zwei supersweeten Herren sind sowohl in Biel als auch in Bern dabei. Remo Zumstein ist ein mehr als ebenbürtiger Ersatz für unseren Rauschdichtenschwänzer Christoph Simon (den wir immer noch lieben, ein bisschen). Er (also Remo) ist amtierender Schweizer Vize Poetry Slam Champion und ausserdem derzeit eines der heissesten Eisen auf Schweizer Poetry Slam- und Comedy Bühnen. Mit Schalk im Nacken und unzähligen Wortspielen im Kopf – die Rauschdichter freuen sich.
Mindestens so sehr freuen sie sich natürlich auch auf den Special Guest GREIS! Den braucht man ja eigentlich gar nicht mehr vorzustellen, das werde ich jetzt hier auch gar nicht machen. Jeder, der ein bisschen Sachverstand hat, weiss, dass er zu den besten Rappern gehört, die dieses Land je hervorgebracht hat. Ich persönlich liebe ihn sehr, auch wegen der Musik, aber vor allem wegen seiner Beauty. Ich bin ja schon sehr verliebt in diesen Boy, muss ich ehrlich gestehen, darum muss ich mich jetzt hier auch kurz halten, damit es nicht peinlich wird. Sagen wir es so: Jedes Mal, wenn GREIS etwas veröffentlicht, habe ich grosse Angst. Die grosse Angst, dass er meinen sehr hohen Erwartungen an ihn (da ist er ja selbst schuld) nicht gerecht wird und ich ihm das dann ins Gesicht sagen müsste. Was ich unter grossen Herzschmerzen dann auch täte. Wenn ich denn müsste. Aber ich muss zum Glück nie. Denn GREIS schafft es jedes Mal (mir zu Liebe, da bin ich fest von überzeugt), sich zu übertreffen, sowohl musikalisch als auch schreiberisch. Und nobel ist der, finde ich. Immer wieder nur für mich so tolle Alben zu produzieren und das obwohl er weiss, dass ich ihn auch sonst lieben würde. Ich würds ja gern nüchtern betrachten, aber eigentlich mach ich das hier ja eh nie und lass es darum auch. GREIS ist ein begnadeter Rapper, mit unvergleichlichem Flow, grosser Intelligenz und mit Swag (ich weiss zwar immer noch nicht genau, was das ist, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er den hat, diesen Swag). Und falls es noch nicht ganz rübergekommen ist: Er ist mein Lieblingsrapper und ich liebe ihn.

Darum kommt vorbei und schaut zu, wie ich ihn anhimmle, am Sonntag, 28. Februar im Le Singe in Biel und am Montag 29. Februar im Musigbistrot in Bern. Die Rauschdichter freuen sich auf Remo Zumstein und auf GREIS!