— Renato Kaiser

Inspirierte Kritik – Knuffig wie ein Stuckengelchen

Warum es sich lohnt, zu bloggen…

… habe ich spätestens erkannt, als ich auf diesen Artikel in der Neuen Zuger Zeitung gestossen bin. Die Journalistin schreibt darin über den gemeinsamen Auftritt der Sinfonietta Zug und mir vom vergangenen Freitag, 21. Februar, und zeigt sich durchaus erfreut, um nicht zu sagen begeistert. Das ist natürlich wunderbar und sehr erfreulich. Dass dabei der Titel des Artikels und einige Textstellen eins zu eins aus meinem Blogeintrag, und ein Zwischentitel aus der Kurzbiographie meiner Homepage zitiert wurde, stört daher keineswegs, sondern spornt mich an, meine Homepage weiterhin aktuell zu halten (man stelle sich vor, sie wäre auf veraltete Einträge oder Informationen gestossen. Noch vor wenigen Wochen hätte sie sich gewundert, warum ich auf der Homepage so richtige Haare habe, im Gegensatz zur Live-Situation…). Wie dem auch sei: Die Kritik ist hübsch, sie findet mich knuffig wie ein Stuckengelchen und das Orchester wird in höchsten Tönen gelobt (und das auch völlig zu Recht. Also das mit dem Orchester. Das mit den Stuckengelchen muss jeder für sich entscheiden). Was es negativ zu bemängeln gilt, ist, dass die Solisten nicht erwähnt wurden. Man kann es aber natürlich auch positiv ausdrücken und sagen: Die Journalistin ist eine Spezialistin in Internet-Recherche und kann darum eigentlich gar nichts dafür! Schliesslich hat die Zuger Sinfonietta die Solisten nirgends auf der Homepage vermerkt! Selbst schuld!

Aber, um in ihren/meinen Worten zu sprechen: Respektlosigkeit bei Seite und wieder “liebä Siäch”: Wir bedanken uns für die schöne, grosse Kritik. Damit die Solisten doch noch zu ihrer wohlverdienten Ehre kommen, voilà:

Jonas Iten, Violoncello

Myrtha Spahr, Violine

Sabina Novak, Oboe

2014-02-24 11.47.10