— Renato Kaiser

Weihnachtsgeschenk für Ausgestossene

Salut mitenand,

jeden zweiten Homepage-Eintrag damit zu beginnen, sich für zu wenige Einträge zu entschuldigen, ist eigentlich kein gutes Zeichen. Aber das ist mir egal! Also darum: Tschuldigung, dass ich die letzten Wochen, ach was, Monate hier so sporadisch was reingeschrieben habe. Woran es lag? Am Alkohol? Am Maya Kalender? An Schildkröten? An Heiserkeit? An Sehnenscheidenentzündungen in Hand- und Fussgelenken, weil ich so viele Bücher von mir signieren musste? Und was hat das mit meinen Fussgelenken zu tun? Finde es raus!

Somit sind wir nämlich beim wichtigsten Thema: Weihnachten. Häh? Na ja, dieses rituelle Oberpartyschlemmfest, dass eigens von meiner Agentur und meinem Verlag erfunden wurde, um Bücher zu verkaufen! Ha! Darum tut das! Beglückt Ostschweizer mit meinem Buch “Uufpassä nöd aapassä!” oder schändet die Ohren eurer Restschweizer Freunde mit der CD! Viele wissen nämlich noch gar nicht so richtig, dass im Buch eine CD drin steckt, auf welcher ich alle Geschichten des Buches eingelesen habe! Buch und Hörbuch in einem für den Spottpreis von 28 Franken! In Deutschland kann man dafür eine Eigentumswohnung kaufen! Oder das Land Griechenland! Darum zuschlagen. (Im Bild seht ihr den Beweis). Das tolle DRS1-Interview mit Ausschnitten aus der CD könnt ihr hier nachhören.

Was es sonst noch gibt? Zur Zeit kämpfe ich grade mit Stimmproblemen. So eine verschleppte Heiserkeit. Antibiotika hat nichts gebracht, sodass ich (vor allem, wenn ich den Sankt Galler Dialekt extrem spreche) klinge wie das ungewollte Kind von Gollum und einem der Chipmunks. Ein bisschen süss-sauer-psychopathisch. Wer das mag, kann heute ab 17:30 auf DRS1 Regionaljournal Ostschweiz (101,5) reinhören, da reden wir ne halbe Stunde über mein Buch.

Meine nächsten Stationen sind (falls die Stimme nicht aufgibt) ab Donnerstag die Slams in Dresden, Leipzig und Düren. Am Sonntag bin ich dann zu Gast bei der wirklich herausragend tollen Lesebühne Tatwort in der Baracca Bar mit den von mir höchst geschätzten Richi Küttel, Etrit Hasler und Ralph Weibel. Kommt vorbei und kommt früh, denn jedes Mal, als ich als Zuschauer da war, wars rappelvoll!

Ja schau, das waren jetzt doch einige Infos. Bis zum nächsten Eintrag lege ich meinen Hals in eine Mischung aus Salbei, Honig und Ruhe (soweit es geht) ein und wünsche euch eine gute Zeit.

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