— Renato Kaiser

Harry Kienzler und Jan-Uwe Fitz (@vergraemer) beim Rauschdichten

Vom 30. Januar bis zum 2. April gibt es jeden Montagabend um 20:30 Uhr Spoken Word vom Feinsten, und zwar bei der Lesebühne “Rauschdichten” im Musigbistrot in Bern (www.musigbistrot.ch). Warum es Rauschdichten heisst, ist hier nachzulesen (ich sage nur Rotwein…) Jede Woche treten die drei Rauschdichter Sam Hofacher, Christoph Simon und Renato Kaiser auf, flankiert von einem fantastischen Gast.

Dies sind dieses Mal sogar zwei Herren und die heissen:

Harry Kienzler und Jan-Uwe Fitz

Wir sind schon in der Hälfte des diesjährigen Rauschdichtens angelangt. Viel Freude und Kater über das Erlebte, aber auch Vorfreude und Rauschgeilheit auf das Künftige erfüllt unsere Herzen, Köpfe und Lebern. Zur Feier des Tages sind am 27. Februar sogar zwei Gäste beim Rauschdichten dabei. In der blauen Ecke steht Harry Kienzler: Ein Vollblutperformer vor dem Herrn der an Intensität, Leidenschaft, Humor und Vielfältigkeit seinesgleichen sucht. Seit zehn Jahren erschüttert er die deutschsprachige Slam-Szene; nun endlich auch das Rauschdichten, die Rauschdichter freuen sich einen Kreis ins Quadrat.

In der roten Ecke steht Jan-Uwe Fitz, auch bekannt unter seinem Twitter-Kampfnamen „Der Vergraemer“. Der Name wird nicht Programm sein! Keinen wird der schnittige Mann aus Berlin vergrämen (Bam. Wortspiel! Darauf wäre keiner gekommen!). In Windeseile hat er sich über Twitter eine Heerschar von Verfolgern generiert und ganz nebenbei noch ein sehr lustiges Buch mit dem Titel „Entschuldigen sie meine Störung“ geschrieben, mit dem er die Rauschdichter und das geschätzte Publikum in seinen Bann ziehen wird.

Die Herren aus der roten und der blauen Ecke werden sich verbal richtig hart boxen! Natürlich nicht. Aber wir können bereits verraten, wer der Sieger des Abends ist, nämlich… das Publikum (Yes! Pathos!) und – jetzt kommts… Die… Poesie! (Bam! Jetzt ist aber Schluss).